18.12.2014

Europortfolio German Chapter Community Call - 29. Januar 2015, 18.00 - 19.30

Das German Chapter der europäischen ePortfolio-Initative - Europortfolio - ist da!

Das German Chapter wurde gegründet, um den Austausch, gemeinsame Initativen, Forschung und Projekte rund um die ePortfolios in verschiedenen Bildungskontexten, u.a. Schule, Jugendarbeit, Hochschule, Erwachsenenbildung, Betriebe und Unternehmen, Weiterbildung, zu fördern. Das German Chapter is offen für alle, die ein Interesse an dem Thema ePortfolio haben. Wir laden alle

Interessierten zu einem
ersten Online Community Treffen
am Donnerstag, den 29. Januar 2015
von 18.00 bis 19.30
in Adobe Connect: https://webconf.vc.dfn.de/europortfoliode
(einfach als "Gast" anmelden)

Gerne können bereits vorher Anmeldungen zum German Chapter auf der Webseite:
http://www.eportfolio.eu/community/chapters/germany vorgenommen werden.

Wir freuen uns auf alle, die mit uns die gemeinsame Arbeit im 2015 gestalten möchten!

Timo van Treeck, Christian Kleinhanß, JProf. Dr. Matthias Rohs, Prof. Dr. Ilona Buchem,  Sibylle Würz, Jörg Hafer

04.12.2014

Neue Impulse für die E-Portfolio-Arbeit - Das German Chapter der Europortfolio-Iniative!

Im Rahmen der Online Educa 2014 hat sich am 03.12.2014 das German Chapter des Europortfolio-Projekts gegründet. 

Ziel ist die Vernetzung von Akteuren aus allen mit E-Portfolios befassten Bildungsbereichen. Mit konkreten Aktivitäten, wie themenbezogenen Webinaren und Arbeitsgruppen, regelmäßigen Erfahrungsberichten und dem Aufbau eines Wikis sollen der Stand der Portfolio-Arbeit in Deutschland dokumentiert und weitere Entwicklungen (z.B.  gemeinsame Projekte und Studien) angestoßen werden.

http://www.eportfolio.eu/community/chapters/germany
Gründung des German Chapter des Europortfolio-Projekts auf der Online Educa Berlin
Weitere Informationen, Beitrittsmöglichkeit und Termine finden sich unter:
http://www.eportfolio.eu/community/chapters/germany

20.10.2014

"Wir sind da 2014 nicht näher dran als vor 15 Jahren"

Ein Streitgespräch zwischen Guido Brombach und Jöran Muuß-Merholz

 

Bild von Henning aka Plastikstuhl unter CC BY 2.0.
Im #PB21-Blog ist ein kritisch-konstruktiver Dialog dokumentiert, der eine Art Bilanz und eine Perspektive aus 10 Jahren emanzipativer Mediendiaktik darstellt. Es beginnt mit der selbstgesetzten Aufgabe die sich mit der Einführung der digitalen Medien ergeben, denn "Es geht um ’neues Lernen mit Medien’ und nicht um ’Lernen mit neuen Medien’". Dahinter liegt die These, dass es das "Wesen des Digitalen" sei "sich weniger für frontale Lerneinheiten [zu] eignen, sondern ihre Vorteile dann entfalten, wenn sie für lernerzentrierte Formen genutzt werden." An diese Einleitung anschließend, werden zunächst mal eine Reihe von optimistischen Szenarien geknüpft in denen Dinge wie "individuellen Wissensarchive", "Maker-Spaces" und insgesamt die Lernenden-Autonomie hochgehalten werden. Damit ist dann aber auch der optimistische Teil des Gesprächs beendet.

Die folgenden viel stärker kritischen Einschätzungen können aus meiner Sicht uneingeschränkt aus der Erfahrungwelt der Politischen Bildung in weitere Kontexte übernommen werden, als da wären:

Überforderung der Lernenden:
"Es war schlicht eine Überforderung, weil wir drei Dinge auf einmal verlangten, die schon jeweils für sich eine Herausforderung sind:  1. [...] ein neues Thema erschließen [...] 2. [...] eine für die meisten vollkommen neue Art des (sebständigen, kooperativen, projekt-orientierten) Lernens praktizieren; 3. [...] eine [...] unbekannte technische Umgebungen nutzen, nebenbei noch die Hyperlink-Struktur verstehen und die Wiki-Syntax einsetzen."
Nicht-gewünschte Partizipation:
"GB: [...] Aber eigentlich finde ich die Grundidee toll, dass Lernende und Lehrende eine Lerngemeinschaft bilden. JMM: Und was ist, wenn die Teilnehmenden das gar nicht wollen?"
Technik-Euphorie:
"Ich habe schon so viele Geräte und so viele Programme durchprobiert. Und konnte noch nicht einmal die einfachsten Dinge richtig gut umsetzen."
Uneingelöste Versprechen der Technik:
"Eigentlich ist die Bedienung der Geräte ganz einfach – aber in der Praxis suche ich manchmal stundenlang nach einer Funktion."
Die beiden Diskutanten sehen sich zum Ende des Gesprächs mit zwei verschiedenen Perspektiven ausgestattet: Auf der einen Seite steht eine Sichtweise die den notwendigen langen Atem für die vielen kleinen Schritte einfordert und auf eine subversive Kraft der digitalen Medien setzt (Brombach). Auf der anderen Seite steht die pessimistische Einschätzung, dass
"in der Gesellschaft insgesamt und in den Bildungsinstitutionen besonders wenig Lust zum Neues Ausprobieren und zum Aufbruch in die Wissensgesellschaft [zu sehen ist]. Stattdessen dominiert die Sehnsucht nach Kontrolle und Ordnung."
Die abschließende genutzte Metapher, die digital-vernetzten Medien könnten ein "Trojanisches Pferd" für die Veränderung von Bildunginstitutionen sein, wurde übrigens im exakt gleichem Argumentationsmuster auf der Campus Innovation 2012 gleich von mehreren RednerInnen im Zusammenhang mit MOOCs bemüht. Vermutlich ist es kein Zufall, dass die Phantasie, die uneinnehmbare Institution einfach auszutricksen und dann einzunehmen gerade Konjunktur hat. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Diskussion um die Potentiale und Realitäten des Web 2.0 in der Bildung in's zehnte Jahr geht...



22.06.2014

Blackbox Selbststudium: Aktivierende Hinweise für Lehrende


Im Blog "Impulswerkstatt Lehrqualität" der Uni Freiburg wurden in den letzten Wochen in einer kleinen Reihe die Ergebnisse einer Interventionsstudie vorgestellt. Ziel der Studie, schreiben die AutorInnen Kristin Wäschle, Matthias Nückles und Siegfried Fink war es
http://blog.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/2014/05/blackbox-selbststudium-selbstbeobachtung-des-eigenen-prokrastinationsverhaltens/"...leicht umsetzbare Interventionsmöglichkeiten abzuleiten und zu evaluieren. Dabei wurden sowohl Interventionen beleuchtet, die bei den Lernenden ansetzen als auch solche, die Veränderungen in der Lehre beinhalteten."
Dabei setzten die AutorInnen da an, wo sie in der Vorläuferstudie Blackbox Selbststudium (2012) aufhörten: Bei der Annahme, dass Selbstwirksamkeit ("die Überzeugung, den Aufgaben im Studium gewachsen zu sein") durch Dozierende gezielt unterstützt werden kann. Die Interventionen sind unterschiedlicher Natur von der Vermittlung von Fähigkeiten, Lernziele zu formulieren bis zu grafischem Feedback anhand eines "Prokrastinations-Logs". Die Artikelreihe enthält eine Reihe von differenzierten Einsichten und konkreten Anregungen zu Themen wie aktivierende Lehre in Großveranstaltungen, Setzen von Lehrzielen, Einsatz von regelmäßigen Tests und der Gestaltung von Tutorien die sich aus den Evaluationen dieser Maßnahmen ergeben haben.

11.05.2014

Eine Einführung in Mahara für Studierende in fünf Schritten

Ich bin kein absoluter Fan von Mahara. Das sicherlich vor allem deswegen, da wir nicht besonders gute Erfahrungen mit der NutzerInnenzufriedenheit in unseren Pilotprojekten gemacht haben. Der Eindruck hat sich gefestigt, dass die Bedienlogik der Oberfläche und die Herangehenslogik an Portfolio-Prozesse sich verfehlen. Und bei aller Sympathie für OS-Projekte werden diese eben auch leicht Opfer der "Featuritis", die der Übersichtlichkeit meistens nicht zuträglich ist und oft wohl dann auftritt, wenn die Software schon in etwas reifere Jahre kommt (Mahara startete 2006, die erste Moodle-Version übrigens nur vier Jahre vorher). Sicherlich kann dieser Nachteil durch engmaschige Begleitung von neuen NutzerInnen weitgehend ausgeglichen werden und in vielen Fällen dürfte dass auch ein tragbarer Kompromiss sein, angesichts der Funktionalitäten und Prozesse, die Mahara inzwischen ziemlich gut abbildet.

Anlässlich einer neuen Pilotveranstaltung für die Portfolio-Nutzung habe ich mich also noch mal mit der Frage beschäftigt: Wie können neue NutzerInnen möglichst gut in die Nutzung von Mahara eingeführt werden, wobei "gut" für mich erst mal damit gleichbedeutend ist, dass die NutzerInnen
  • die möglichst wenigen für das Szenario wesentlichen Funktionalitäten schnell kennenlernen und regelmäßig nutzen
  • schnell in die Situation gebracht werden, regelmäßig eigene Inhalte zu erstellen
  • einen "sense of ownership" entwickeln können
Das Konzept der Portfolio-Arbeit, die eine Praxisphase in der

08.05.2014

Aufzeichnung der Buchvorstellung "E-Portfolios an der Schnittstelle von Studium und Beruf" verfügbar


Am 09.04.2014 hatten wir die Gelegenheit das Buch “E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf” durch den den (Mit-)Herausgeber Benno Volk in einer Adobe-Connect-Sitzung der E-Portfolio-Initative Berlin-Brandenburge vorgestellt zu bekommen und uns dazu auszutauschen. Die Aufzeichnung der Sitzung ist nun online verfügbar. Nähere Informationen finden Sie hier.

01.04.2014

Buchvorstellung “E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf”, Online-Meeting, 09.04.2014

Die ePortfolio-Initative Berlin & Brandenburg lädt zum virtuellen Treffen ein.

Mit E-Portfolios war immer auch die Idee des lebensbegleitenden Lernens verbunden. Dazu gehört, dass das Portfolio über Institutionen und Bildungsbiografische Abschnitte hinweg genutzt werden kann. Diese Idee war ebenfalls ein Grundidee der E-Portfolio-Initative Berlin & Brandenburg (ePiB). Was ist aus dieser Idee in der Praxis geworden?

Um dieser Frage nachzugehen lädt die Initiative
am Mittwoch, den 09. April 2014
um 16:00 Uhr (bis ca. 18:00)
zu einem virtuellen Treffen ein.

Das Thema des Treffens ist die Vorstellung des Buches “E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf” herausgegeben von Damian Miller, und Benno Volk (Waxmann 2013). Dr. Benno Volk wird das Buch vorstellen und uns für Nachfragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Im Zentrum des Buches steht die Leitfrage: Welche Funktionen muss ein webbasiertes Portfolio im Studium und im Übergang zum Berufsfeld erfüllen, damit es als Mehrwert gegenüber der bisherigen Praxis wahrgenommen wird? Das bedeutet auch: Welche bestehenden Probleme hilft es zu lösen und welchen Anforderungen der Praxis muss es genügen, um von den Akteuren als nützlich und lohnenswert bewertet zu werden? Die Beiträge fokussieren Konzepte und Erfahrungen im Umgang mit E-Portfolios an Hochschulen sowie beim Übergang vom Studium in die Berufstätigkeit.

Über den Link https://webconf.vc.dfn.de/online-meeting könnt Ihr Euch 30 Minuten vor Beginn des Meetings einwählen. Bitte dazu auf den Link klicken und als “Gast” eintreten. Ein kurzes Video inkl. der Erläuterung der Grundfunktionen ist hier abrufbar! Zur besseren Planbarkeit des Treffens, bitten wir sich in diese Liste einzutragen.