21.06.2012

Erstkontakt - Ein Erlebnis mit der Lehre

In den letzten Wochen bin ich im Zusammenhang mit dem HSP-III Projekt E-Learning in Studienbereichen - eLiS an der UP wieder verstärkt mit Lehrenden in den ersten Kontaktaufnahmen. Das sind immer sehr aufschlussreiche Termine für mich - die längste Zeit bin ich doch mit E-Learning-Aktiven, -ExpertInnen und -Professionellen im Gespräch. Folgende Episode hat mich stark beschäftigt und daher möchte ich diese hier zum Besten geben:
By Tasylda Putri (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Dem Dozenten, mit dem ich mich zur Beratung getroffen habe, geht es in den Lehrveranstaltungen vor allem um Schreibkompetenzen. Eine seiner Methoden dafür ist, die TeilnehmerInnen im Laufe des Semesters kurze Texte schreiben zu lassen. Das geschieht in Schulheften, die der Dozent einsammelt und korrigiert. Auf seinem Schreibtisch liegt dieser Stapel Hefte und die Korrekturen finden klassisch mit rotem "Korrekturstift" direkt in den Heften statt. Also ich habe mich erst mal genau so gefühlt, wie das klingt - nämlich frappierend an Schulunterricht erinnernd. Und hierbei auch nicht an die innovativen Unterrichtsformen die z.B. ich durchaus erlebt habe (Hessen, 80er). Dazu habe ich noch erfahren, dass diese, mindestens ambivalente, Schulunterrichts-Assoziation 1. dem Lehrenden auch klar war und 2. auch die Studierenden zuweilen befremdet, wie er berichtete. Der Dozent hatte jedoch auch zwei nachvollziehbare und mir unmittelbar einleuchtende Begründungen.